Primarschule Wilen
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Liegenschaft

 

Türmlil-Schulhaus (Kindergarten)

Im August 1897 wurde das Türmlischulhaus, wie es liebevoll genannt wird, eingeweiht und bereits 1907 wegen der gestiegenen Schülerzahlen erweitert.

In dieser Form steht das Schulhaus noch heute als weithin sichtbares Wahrzeichen von Wilen auf dem kleinen Hügel. Heute befinden sich zwei Kindergärten darin.

 

Primarschulhaus

Das heutige Primarschulhaus entstand in drei Etappen.

1954 wurde das Schulhaus mit zwei Schulzimmern und einer Turnhalle gebaut.

Die Bautätigkeit im Dorf war gross und schon am 16. April 1968 konnte der Flachdachanbau an das bestehende Schulhaus bezogen werden.

Schäden an der bestehenden Flachdachkonstruktion des 68er-Schulhauses und ein Bedarf an zusätzlichen Schulräumen führte dazu, dass 1989 mit der Projektierung des Schrägdachaufbaus begonnen wurde. Seit 1991 steht das Primarschulhaus wie abgebildet direkt unter dem Türmlischulhaus.

 

Aussenanlage

Weil Teile der Umgebungsanlage schon mehr als 30 Jahre alt und daher sanierungsbedüftig war, hat sich 1997 ein Team von zwei Lehrkräften und zwei Behördenmitgliedern an die Projektierung einer neuen Aussenanlage gemacht. Beraten wurden sie dabei vom Beauftragten für Umwelterziehung des Kantons. Die Umgestaltung wird in Etappen realisiert. Als Hilfe zur Finanzierung wurde eigens dafür ein Sanierungsfonds eingerichtet, in welchen der Reinerlös des Türmlifestes (100 Jahre Türmlischulhaus) und eines Sponsorenlaufes floss.

Im Sommer 1998 gestaltete die sechste Klasse zusammen mit ihrem Lehrer Ewald Iseli im Rahmen einer Sonderwoche den Rasen direkt vor der Schulhausfront in eine Ruderalfläche um und ein Jahr später wurde die sanierungsbedürftige Aschenbahn in eine Rasenlaufbahn umgestaltet und das wild verwachsene Bord mit Steinblöcken als Sitzgelegenheit versehen. Im Spielbereich wurde ein Schnitzelbelag als Unterlage eingebracht. Die ehemalige Kugelstossanlage, für den Turnunterricht nicht notwendig, wurde in eine Weitsprunggrube umfunktioniert. Daneben konnte eine Pétanquebahn für Gross und Klein realisiert werden.

Das Sanierungskonzept sah einen autofreien Asphaltplatz vor dem Schulhaus während der Schulzeit vor. Da der Velounterstand noch aus der Zeit stammte, als Realklassen in unserem Schulhaus eingemietet waren, wird er heute nur knapp zur Hälfte gebraucht. Im Herbst 2000 konnten durch den Abbruch der Hälfte des Unterstandes sieben Parkplätze realisiert werden. Entlang der Rasenfläche wurde dahinter im Frühling ein Ballfänger montiert.

Die Sanierung der Aussenanlage umfasste auch die Realisierung einer Naturstein-Arena im hinteren Bereich des Holzschnitzel-Spielplatzes. Da die Wurzeln der Föhre dem Zugangsweg und der Treppe zum Gottesdienstraum in den letzten Jahren sehr zugesetzt hatte, wurden im gleichen Arbeitsgang auch der Zugang und die Aussentreppe zum Gottesdienstraum neu gestaltet. Schliesslich wurde der Schnitzelplatz mit mehreren Spiegeräten ausgestattet. 2006 konnt, auch dank grosszügiger Unterstützug Raiffeisenbank und der Pro Juventute ein Kletterbaum aufgestellt werden.

 

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