Anlässlich des Themas „Ritterzeit“ haben wir eine Burg aus Pappe, Papier und Steinen bei Frau Nadler und später ein Burgtor aus Holz bei Frau Engel gebaut.
Bevor der Burgenbau begann, teilten wir uns in Gruppen auf und zeichneten die Burg. Die Meisten fingen mit den Mauern an. Fast alle nahmen Styropor für die Aussenmauern. Nur eine Gruppe arbeitete mit Steinen und Feinmörtel.
Die Burgen wuchsen ziemlich schnell, schon kamen die ersten Gruppen zu den Gebäuden im Inneren der Burgmauern. Es entstanden Kapellen, Bergfriede, Brunnen, Ställe und Wohnhäuser. Einige Burgen wurden mit einer Schmiede und einem WC-Häuschen ausgestattet. Die Burgen wurden mit reichlich Fantasie verziert. Als die Burgen fertig waren, gab es eine Abstimmung über sie. Die Klassen von Herrn Iseli und Frau Weber durften Abstimmen. Auf dem 3. Platz war die Burg „der kühne Vogel“, auf dem 2. Platz landete die Burg „Lavakreuz“ und auf dem ersten Platz war die Burg „goldene Fackel“.
Kaum waren wir mit dem Burgenbau fertig, begannen wir schon mit dem Torbau bei Frau Engel. Zuerst mussten wir die ganze Vorlage abpausen. Anschliessend haben wir das Abpauspapier umgedreht und auf das Holz gelegt. Jetzt fuhren wir auf der Rückseite den Linien nach und so pausten wir die Pläne auf das Holz ab. Schon gingen wir hinunter in den Werkraum und fingen an die Einzelteile mit der Laubsäge aus dem Holz zu schneiden. Einige Stücke durften wir auch mit der Maschine ausschneiden. Nach dem Aussägen folgte das Schleifen der einzelnen Stücke. Jetzt war das Tor schon fast fertig. Die Einzelteile wurden bemalt und anschliessend zusammengeklebt. Wer sauber und sorgfältig gearbeitet hatte, konnte nun das Tor zusammenstecken. Einige Schüler mussten jedoch noch nachschleifen und kleben, bis das Tor dann stand.
Es waren zwei tolle Projekte, welche grossen Spass machten. Wir haben nun eine schöne Ausstellung zum Thema „Ritterzeit“.
Fabrizio M.